Nachkaufaktie Nr. 2: Fraport

Disclaimer, dieser Beitrag ist lediglich die Meinung des Autors und keine Anlageberatung. Übernimm Eigenverantwortung, bilde dich weiter aber trage das Risiko des Totalverlustes. Der folgende Beitrag ist keine Kauf/Verkaufsempfehlung

Fraport ist bekannt für den Betrieb des Frankfurter Flughafens. Allerdings ist Fraport auch an vielen anderen Flughäfen beteiligt, wie z.B. 14 Stück in Griechenland, Porto Alegre, Lima, Antalya, St. Petersburg und viele weitere. Zusätzlich zu den vorgenannten Flughäfen betreibt Fraport über die Konzern-Gesellschaft Fraport USA Retail- und Einzelhandelsflächen an den Flughäfen Baltimore, Cleveland, Pittsburgh und am JetBlue Airways Terminal 5 am JFK Airport, New York.
Seit Februar 2019 betreibt Fraport USA zudem das Retailflächenmanagement am Flughafen Nashville. Seit 1. Februar 2020 wurde auch das Retail-Flächenmanagement des Terminal B am Newark Airport in New Jersey übernommen. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Konzern-Ergebnis lag bei 48,2 %. Im Wesentlichen trugen die Konzern-Gesellschaf-
ten Antalya, Lima und Fraport Greece dazu bei. Auf Deutschland entfielen 51,8 %.

Der Fraport-Konzern ist in vier Segmente gegliedert: Aviation (land- und luftseitigen Infrastruktur am Standort Frankfurt ab), Retail & Real Estate (Retailaktivitäten und verantwortet die Vermarktung von Immobilien und Grundstücken), Ground Handling und International Activities & Services (umfasst den Betrieb, die Unterhaltung, die Entwicklung und den Ausbau von
Flughäfen und Infrastruktureinrichtungen im In- und Ausland). Hauptstandort ist der Flughafen Frankfurt, einer der größten Passagier- und Frachtflughäfen der Welt. Eigentümerin des Flughafens Frankfurt ist die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide (kurz: Fraport AG). Die Stärke von Fraport
basiert auf dem integrierten Flughafenmanagement, das ein umfassendes Know-how bei allen Flughafendienstleistungen garantiert.

Warum wird Fraport die Krise überleben? Weil Fraport kaum Cashburn hat, bedeutet, dass sie zwar kein Geld verdienen, jedoch auch keins verbrennen. Im Vergleich zu ganz vielen anderen Unternehmen sitzt Fraport nicht auf zu hohen Fixkosten. Im Q1 2020 hat Fraport 95% weniger Passagiere, fast jedes andere Unternehmen wäre an so einem Fakt pleite gegangen, aber nicht Fraport. Die Aktie daraufhin, unglaublich. Was mich an dem Unternehmen so fasziniert ist, dass es ein natürlichen Monopol besitzt. Bedeutet, dass man 1. keine Konkurrenz hat und 2. die Menschen gezwungen sind Fraport zu nutzen. Die geografische Lage ist einfach ideal für Tourismus und Logistik.

Die Dividenhistory lässt sich sehen mit jährlich 2,5% Dividenrendite und konstanter Steigerung. Dieses Jahr gehen die Aktionäre allerdings leer aus. Logisch. Dafür ist Fraports Bilanz solide aufgestellt und mit einem Piotrochwski Score von 5/9 gut dabei. Was mir an Fraport nicht gefällt, ist die Beteiligung vom Staat. Das nehme ich aber beim diesem Monopol, wie bei Aena, in Kauf. Dafür ist der Vorstand überzeugt, dass Fraport wieder gutes Geld verdienen wird. Neben dem Staat haben sich die Vorstandsmitglieder mit Aktien eingedeckt. Ein sehr gutes Zeichen.

Langfristig wird sich die Aktie erholen, wenn die Gefahr erneuter Coronawellen ausbleibt. Ich bin bullish und habe mir ein paar Aktien ins Depot gekauft. Natürlich mit Berücksichtung meiner anderen Infrastrukturunternehmen Aena und Canadian National Railway.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s